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ZWEIFAMILIENHAUS: Energiesparendes Umbau / Instandsetzung, Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland

AUSGANGSSITUATION

ALGEMEINE DATEN und ENERGIEDIAGNOSE:

Mehrfamilienhaus, 2 Vollgeschosse, 1 Dachgeschoss, unterkellert. Baujahr 1932. EG: 3 Zimmer, Küche, Bad / 72 m², 1.OG: 3 Zimmer, Küche, Bad / 72 m², DG: 2 Zimmer, Küche, Klo / 26 m². Energiebedarf Heizwärme: 317 kWh/(m² a). Wohnfläche (Energiebezugsfläche): 170 m². Beheiztes Gebäudevolumen: 650 m³.

HEIZUNG / KÜHLUNG

Dezentralisierte Anlage, einzelne Geräte in meisten Wohnräumen (Öl, Gas, Elektrik), ineffizient, veraltet, sehr hohe Heizungskosten, beschwerlich: Öl muss aus dem Keller in die Wohnung hoch getragen werden.

Gebäudekühlung ist nicht vorhanden.

LAGEPLAN

GEBÄUDEKONSTRUKTION, -ZUSTAND, -PLANUNG

Einige Räume in EG, Veranda (in 1.OG), Treppenhaus, Bühne - sind unbeheizt oder teilbeheizt. Es gibt Problemstellen: Taupunktverlagerung nach innen ist die Ursache für mögliche Bausubstanzschäden und Schädlingsbefall. Keller: Unbeheizt, Feuchte vorhanden, ungesunde Atmosphäre, Schimmelbildung, Risse in der tragenden Wand, sehr hohe Wärmeverluste, ungünstiges Raumklima in den Wohnräumen im EG, Taupunkt liegt in der tragenden Konstruktion der Kellerdecke.

Grundriss




NEUE GEBÄUDEZONIERUNG

Extrem Ungünstige Planung: Alle Wohnräume befinden sich auf der Strassenseite des Gebäudes (Norden und Nord-Westen). Neben-Räume, Bäder, WC, Abstellräume und Küchen befinden Sich auf der Gartenseite (Süden). Südseite des Gebäudes verfügt über nur wenige kleine Fenster, was die passive Nutzung der Sonnenenergie im Winter fast vollständig ausschließt. Die Nordseite des Gebäudes dagegen hat relativ große Fenster (und damit hohe Wärmeverluste ohne Wärmegewinnung).

Grundriss

KONZEPT

Ungünstige Planung wurde durch neues Gebäude-Konzept deutlich verbessert. Dabei wurden alle nicht tragende Wände im südlichem Teil des Hauses demontiert. Größere Fenster wurden in der Süd-Fassade zusätzlich durchgebrohen. Dagegen auf der Nordfassade wurden einige Fenster geschloßen, neue Zwischenwände eingezogen (kleinere Raumteilung: Nebenräume, Bad, WC, Waschküche, Abstellraum, Heizungsraum, etc.)

Durch richtige wärmebrückenlose Wärmedämmung der tragenden Konstruktion von außen (Kellerboden, Wand und Dach), kontrollierte Belüftung (mit Rückwärmegewinnung) und ausreichendes Heizen (Zentralheizung) wird Gebäudesubstanz auf Dauer geschützt und gesundes Raumklima in allen Innenräumen geschaffen. Im oberirdischen Keller (auf der Südseite) ist eine neue barrierefreie und altengerechte Wohnung geschaffen mit dem ebenerdigen Ausgang in den Garten und auf die Straße. Durch Verlegen des Haupteingangs auf die Nordseite ist ein sicherer und unkomplizierter Hauseingang eingerichtet. Die geplante Instandsetzungsmaßnahme sichert die Gebäudesubstanz, schafft neue Wohnfläche, erhöht die Lebensqualität und Wohnkomfort, und steigert erheblich die Energieeffizienz und Restnutzungsdauer des Hauses.

FASSADE

ENERGIESANIERUNG



1. ISOLIERUNG



MASSNAHMEN:

Die ganze Gebäudehülle (auch unterirdisch) wurde komplett und lückenlos von außen wärmegedämmt und hydroisoliert: Fassaden- und Kellerwand-Dämmung, Kellerbodendämmung, Dachdämmung, Energiesparfenster und -Türen U = 0,8 bis 1,3 W/m²KWä. Dazu wurde das Gebäude von außen ausgegraben, Kellerwand gereinigt, mit der Dämmung flächig beklebt und wieder aufgeschüttelt.

Daemmung



2. LÜFTUNG



Geplant und instaliert wurde eine Kontrolierte Wohnraumbelüftung mit WRG: Zuluft in die Wohnräume, Abluft aus den Nebenräumen (BAD, WS, Abstellraum, Diele etc.).

Lueftung



3. ZONIERUNG



3. Es wurde richtige Passivhaus-Gebäudezonierung durchgeführt (Wohnräume und Große Fenster auf der Südseite, kleine Nebenräume - auf der Nordseite). Neuer Eingang (auf der Straßenseite) eingerichtet. Auf der Südseite (Gartenseinte) sind Terrassen (als Sonnenschutz) geplant.

Fenster



4. STRAHLHEIZUNG



LEHMPUTZ



Ein Heizungsraum mit Zentralheizung (Wärmepumpe/Gas-Brennwertkessel) und Wärmespeicher (1000 L) ist im nordlichem Kellerraum eingerichtet worden. Alle Leitungen (Heizung, Kaltwasser, Warmwasser) sind neu (in Dämmung) verlegt worden. Geheizt und gekühlt wird mit Wandheizung und -Kühlung. Lehm-Trockenbauplatten (30mm) und Lehmputz sorgen für angenehmes und gesundes Raumklima mit guter Wärmeakkumulierung (Trägheit) und ständiger gleichmässiger 50-% Luftfeuchtigkeit.

Heizung

GEWONNENE WERTE



VERGLEICH: GEBÄUDE und seine RÄUME VOR und NACH der RENOVIERUNG



ERDGESCHOSS:

ESSRAUM

Energiebedarf Heizwärme 39 kWh/(m² a) nach PHPP. Wohnfläche (Energiebezugsfläche): 276,35 m². Beheiztes Gebäudevolumen: 860 m³

Vergleich


KÜCHE

Vergleich


WOHNRAUM / SITZECKE

Vergleich


WOHNRAUM

Vergleich


WOHNRAUM / WANDHEIZUNG hinter der SOFA

Vergleich


ELTERN SCHLAFZIMMER

Vergleich


ERDGESCHOSS: BAD

Vergleich


Sauna

Vergleich


NEUE EINGANG und TREPPE

Vergleich


Vergleich


OBERGESCHOSS / KINDEREBENE



KINDERZIMMER NR.1



"BLUMENWIESE"

Vergleich


KLETER- und SPORTANLAGE für KINDER: VERTIKALTUCH, TRAPEZ, TELLERSCHAUCKEL

Vergleich


KINDERZIMMER NR.2



"BUBENZIMMER"



Vergleich


SPROSSENWAND, GROSSE SCHAUCKEL und KLETTERANLAGE



Vergleich


KINDERBAD

Vergleich


KELLERRÄUME



HEIZUNGSRAUM

Vergleich


GARTENGESCHOSS



NEUE EINLIEGERWOHNUNG

Vergleich


DACHGESCHOSS



Vergleich


ALTE GRUNDSTÜCKSMAUER



Vergleich


HAUSEINGANG, MULLEINHÄUSUNG und FAHRRADUNTERSTAND



Vergleich


NEUE EINFAHRT GEPFLASTERT



Vergleich


GARTENSEITE (SÜDSEITE), SPIELPLATZ, RASEN



ALTER (PARTEIISCHER) GARTEN (für 2 Wohnungen)

Vergleich


NEUER GARTEN MIT EINFAHRT und KINDERSPIELPLATZ



Vergleich


SÜDSEITE



Vergleich


DAS HAUS VON AUSSEN HEUTE



Vergleich


NORDSEITE (STRASSENSEITE)



Vergleich


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