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| PROJEKT und BAU des PASSIV-ÖKOHAUSES in Estland |
Ein zweigeschossiges Einfamilien-Passivhaus mit Pool und Garage. Das geräumige Haus (1. Obergeschoss + ausgebautes Dachgeschoss) bietet komfortables Wohnen für eine Familie mit 4–6 Personen: Eltern mit zwei oder drei Kindern sowie eine Großmutter und einen Gast. Das Haus verfügt über einen Pool und ein Arbeitszimmer (Gesamtfläche inkl. Kühlräume 369,55 m², Wohnfläche 283,74 m²). Eine Garage und eine Kühlwerkstatt schließen sich im Norden an das Haus an. Im Westen befindet sich eine Sommerküche mit Grill. Entwurf 2010–2011. Bau 2012–2013. |
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Fassaden in 3D |
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Zonierungsplan. GRUNDRISSE |
Das Haus hat optimale Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen: alle Wohnräume des Hauses sind nach Süden ausgerichtet. Dank der großen Südverglasung erhalten sie viel Wärme und Licht von der tiefstehenden Wintersonne, und werden durch geeignete architektonische Elemente passiv vor sommerlicher Überhitzung geschützt. Auf der Nordseite schützen die Pufferzonen der Nebenräume (Heizraum, Abstellräume, Technikraum, Heizraum, Garage und Sommerwerkstatt) das Haus vor kalten Nordwinden. Diese Seite hat gar keine Fenster. Dementsprechend trotz der großen Verglasungsflächen im Haus wird der Wärmeverlust durch die Nordfenster vollständig vermieden. Die Verglasung der Südseite sorgt im Winter durch direkte Sonneneinstrallung für einen deutlich höheren Wärmezufluss ins Haus als den Wärmeverlust.
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Räume im Grundgeschoss: Wohn-Esszimmer 40,23 m², Arbeits-/Gästezimmer 10,52 m², Flur + Garderobe 10,79 m², Küche 11,67 m² + Speisekammer 6,53 m², Schwimmbad 32,90 m², Sauna 4,45 m², Dampfbad 3,15 m², Gäste WC mit Duschbad 1,60 m², Technikraum/Vorratsraum 23,55 m², Sommerwerkstatt 25,66 m², Garage 25,66 m², Terrasse mit Fassbad 16,50 m², Südterrasse 62,30 m², Sommerküche mit Grill 15,80 m². | |||||||||||
Grundriss 2. Obergeschoss |
Dachgeschoss: Elternschlafzimmer 15,79 m² + zweites Schlafzimmer (Arbeitszimmer) 8 m², Ankleidezimmer 7,18 m², Elternbad 9,27 m², Gästezimmer (oder Großmutterzimmer) 13,57 m² + zweites Schlafzimmer 3,48 m² m², Kinderbad 8,20 m², zwei Kinderzimmer (zweigeschossig) je 12,69 m² + zweites Geschoss (Schlafzimmer) 3,48 m², Flur/Treppenhaus 14,50 m², Wasch-/Bügel-/Trockenraum 25,66 m². | ||||||||||
PASSIVHAUS NACHWEIS Wie dem Zertifikat rechts zu entnehmen ist, benötigt dieses Haus nur 15 kWh/m² pro Jahr für Heizung, d. h. 15 kW pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr. |
Dieses Passivhaus ist das zweite registrierte Passivhaus in Estland. Es ist im internationalen Passivhauskatalog unter http://www.passiv.de/ aufgeführt. PASSIV HAUS INSTITUT Dr. Wolfgang Feist: .
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KONZEPT, SCHNITT |
Die Größe des großzügigen Grundstücks in Estland ermöglicht die Platzierung eines typischen Passivhauses unter Berücksichtigung der notwendigen Ausrichtung nach Süden. Die Dachneigung auf der Südseite ist optimal für die Installation von 6-12 Solarkollektoren zur kontinuierlichen (kostenlosen!) Warmwasserbereitung für den Bedarf der Bewohner. Haus.
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Außenansicht des Gebäudes in 3D |
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BAUABLAUF: SCHRITT FÜR SCHRITT Es wurde eine Grube ausgehoben. Dazu musste eine Sandsteinplatte in den unteren Teil gehauen werden, die später das Fundament des gesamten Hauses bilden sollte. Das Fundament wurde mit Sand aufgefüllt. Für die Betonvorbereitung wurden Markierungen aufgestellt. |
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Die Betonvorbereitung erfolgte vom Stamm aus. Nachdem die Vorbereitung getrocknet war, wurde eine Trennschicht aus Geotextil verlegt und anschließend die Walzenabdichtung aufgebracht. |
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Die Baugrube wurde vorbereitet: Wasser- und Wärmedämmung, Einbau der Bewehrung Rahmen. |
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Verlegen einer Dämmschicht (20 cm Schaumglas) unter dem Fundamentkissen. |
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Montage der Fundamentkissenverstärkung auf der Schutzfolie. |
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Einbau der Schalung für das Fundamentkissen. Einbau der Einbauteile in Beton für die spätere Installation der Leitungen. Einbau der Steckdosen in den tragenden Wänden. |
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Betonieren der Fundamentplatte des Gebäudes. |
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Einführung des Rohrs des Erdwärmetauschers der Lüftungsanlage in das Haus (in die Grube). Montage des Bewehrungsrahmens der Stützen. Einbettung der Bauteile in den Beton des unterirdischen Gebäudeteils. |
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Verlegen der Bewehrung in der Decke des Grundgeschosses. Aufhellung der Decke mit Schaumstoffplatten (Zelldecke). |
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Mauerwerk der Wände mit Vollziegeln. |
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Montage der Sparren und Terrassenbalken. |
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Einbau eines monolithischen Dachbodenbalkens. |
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Dachdeckung mit Naturziegeln. |
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Außenansicht des Gebäudes im Jahr 2013. |
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